Panzer

Hier stellen wir euch einige unserer Stufe 7 und Stufe 8 Kampfmaschinen vor.

Kampfpanzer STA 1 (Japan 1957 - 2000)

1957 begann Japan mit der Entwicklung eines eigenen Kampfpanzers, der STA 1 orientierte sich am Aufbau am M47 Patton und war auch mit dessen Kanone ausgerüstet. Es folgten weitere Prototypen mit der Bezeichnung STA 2, STA 3 und STA 4. Der Prototyp STA 4 erlangte 1960 Serienreife und erhielt die Bezeichnung Type 61. Im gleichen Jahr begann die Produktion von 560 Panzer welche nahezu 40 Jahre im Dienst der Japanischen Streitkräfte standen.

Kampfpanzer Panther 2 (Deutschland Entwicklungsphase ab 1942)

Bereits nach Erscheinen des Panther 1 begannen die arbeiten am Nachfolger. Hier wurden folgende Schwerpunkte gesetzt, eine stärkere Panzerung an Front und Seiten wurde gefordert. Die Turmkonstruktion sollte der besagte Schmalturm sein. Der Panther 2 kam letztendlich aber nie über einen Prototyp hinaus. Das Fahrgestell wurde seinerseits von den US Amerikanern erbeutet und steht nun im Patton Museum Knox.

Schwerer Panzer T-32 (USA 1945-1946)

In der Schlussphase des zweiten Weltkrieges arbeiteten die Amerikaner an verschiedenen Varianten zur Entwicklung schwerer Panzer. Nach der Deutschen Kapitulation war das Haupt-Feindbild nun Japan wofür die Fahrzeuge geplant waren. Der T32 selbst basierte aus einer Mischung des M26 Pershing sowie des Versuchspanzers T29. Allerdings kam der T32 nur in den Prototypenstatus, nach der Kapitulation Japans wurden die arbeiten eingestellt. Erkenntnisse aus dem T32 flossen aber mit in die Entwicklung des M103 ein.

Schwere Selbstfahrlafette ISU-152 (Russland 1943 bis Mitte der 1970er Jahre)

Die ISU-152 war eine Weiterentwicklung der Su-152 und basierte auf dem Fahrwerk des IS Panzers. Sie wurde entwickelt um Befestigungen aber auch gepanzerte Fahrzeuge zu zerstören. Das 152mm Geschütz erwies sich als sehr effizient im Kampf gegen die sogenannten Raubtiere (Tiger, Panther). Die Wirkung der über 40 Kilo schweren Granaten waren verheerend, dies brachte dem Panzer den Spitznamen Bestiendrescher oder Großwildjäger ein. 2790 Fahrzeuge liefen insgesamt vom Band.

Schwerer Panzer / Kampfpanzer AMX 50 100 (Frankreich 1951-1958)

Bereits nach Kriegsende begann Frankreich umgehend mit der Wiederaufrüstung, im Panzerbau versuchte man Deutsche Komponenten / Erkenntnisse welche zur Verfügung standen mit einfließen zu lassen. Beim Projekt AMX 50 experimentierte man mit 5 Prototypen welche über unterschiedliche Geschütze, Wiegetürme und Motorisierung verfügten. Der Panzer erreichte aber nie die gewünschten Anforderungen und so wurde das Projekt eingestellt. Der Nachfolger AMX 30 entwickelte sich letztendlich zum gewünschten Kampfpanzer und wurde so Bestandteil der französischen Truppen.

Schwerer Panzer 110 (China - Mitte 1950er Jahre)

Unter dem 110er verbirgt sich ein Kampfwert gesteigerter IS2 welcher mit der Wannenfront eines IS3 ausgestattet worden war. In der Sowjetunion wurde ihm die Bezeichnung IS2-U gegeben. Da die Sowjets aber die Entwicklung schwerer Panzer aufgaben wurden die Pläne hierfür dem kommunistischen Freund China überlassen. Die Chinesen wiederum nutzten die so gesammelten technischen Erkenntnisse zum Aufbau bzw. Nachbau eigener Panzer.

Kampfpanzer T-44 (Russland 1944-1945)

Der T-44 war eine Weiterentwicklung des T-34 und wurde in der Spätphase des Krieges hergestellt. Der Panzer selbst aber nahm an keinen Kampfhandlungen teil und die Produktion wurde deshalb nach 655 Stück im Jahre 1945 gestoppt. Zahlreiche Details und Ideen des T-44 flossen in die Entwicklung des T-54 ein, der T-44 selbst wurde als Ausbildungspanzer genutzt.

Schwerer Panzer IS 3 (Russland 1945 - ca. 2014)

Der IS 3 wurde 1945 bis 1946 als Nachfolger des IS 2 hergestellt und konnte so nicht mehr im 2. Weltkrieg aktiv eingreifen. Insgesamt liefen rund 2300 Panzer vom Band welche Modernisierungen in den 50er und 60er Jahren erhielten. Gemeinsam mit seinen Nachfolgern IS 4 und T-10 (IS 8) gehörte der IS 3 zu den letzten russischen schweren Panzern. Den letzten IS 3 sah man im Einsatz während der Russland-Ukraine Krise. Auch wurden einige hundert Panzer verkauft z.B nach Ägypten.

Schwerer Panzer IS 6 (Russland 1943 - 1944)

Der IS 6 gehört der sogenannten Iossiv Stalin Reihe an. Allerdings kam der Panzer nie über den Prototypen Status hinaus. Während des 2. Weltkrieges beschäftigten sich die Entwickler mit vielen Ideen zur Herstellung gut gepanzerte und stark bewaffneter Panzer. Den Vorzug erhielt aber letztendlich der IS 3, welcher aufgrund seiner Turmform quasi ein Markenzeichen kommender Russischer Panzerkunst darstellte.

Panzerjäger Jagdpanther 2 (Deutschland Entwicklungsphase ab 1942)

Der Panther war kaum in Produktion gegangen da befassten sich die Entwickler bereits mit einem möglichen Nachfolger. Genau wie beim Panther sollte ebenfalls ein Panzerjäger auf dem Laufwerk entwickelt werden, da sich der Jagdpanther als effizientester Jagdpanzer herauskristallisiert hatte.Der Jagdpanther 2 kam aber letztendlich nie über den Status einer Zeichnung bzw. Idee hinaus.

Kampfpanzer T26E4 Super Pershing (USA 1947)

Der Super Pershing basierte auf dem M26 Pershing. Es handelte sich dabei um eine Kampfwert gesteigerte Variante welche über eine bessere Panzerung und ein 90mm Geschütz verfügte. Von dem Panzer wurden lediglich 25 Exemplare gefertigt. Dem Super Pershing blieb der aktive Dienst verwehrt, da sich die USA auf die Entwicklung der sogenannten Patton Panzer konzentrierte.

Leichter Panzer M41 Walker Bulldog (USA seit 1952)

Ab 1951 fertigte Cadillac rund 5500 der M41 welche zuerst ihren Dienst bei den US Streitkräften antraten. Der Bulldog war auch fester Bestandteil der Bundeswehr wo er im Rahmen der Wiederausstattung 1956 eingeführt wurde und bis zum Ende der 60er Jahre zum Bestand gehörte. Der Bulldog zählt auch heute noch zu den aktiven Panzern. Es existieren immer noch Fahrzeuge z.b in Südamerika oder auch Asien.

Panzerjäger Ferdinand / Elefant: (Deutschland 1942-1943)

Nachdem Porsche die Ausschreibung um den Tiger 1 verloren hatte, wurden die bereits gefertigten Wannen genutzt um den schweren Panzerjäger Ferdinand / Elefant herzustellen. Es entstanden so 90 Fahrzeuge welche erstmals beim Unternehmen Zitadelle eingesetzt wurden wo sie an der Panzerschlacht im Kursker Bogen teilnahmen.

Panzerjäger Jagdtiger 8,8 (Deutschland 1944-1945)

Der Jagdtiger galt als schwerster in Serie produzierter Panzer (70 bis 72t je nach Laufwerk). Er basierte auf dem Tiger 2 und trug ein 12,8 cm Geschütz, in den letzten Kriegsmonaten wurden auch Jagdtiger mit einem 8,8 cm Geschütz ausgeliefert. Insgesamt lief der Jagdtiger nur 88 mal vom Band. Als prominentester Jagdtiger Kommandant sei Otto Carius erwähnt, welcher in WoT ja auch bekanntlich mit einer Medaille geehrt ist.

Kampfpanzer Centurion Mk.5 (Großbritannien seit 1945 Mk.1-Mk.13)

Die Geschichte des Centurion begann zum Ende des zweiten Weltkrieges und ist immer noch nicht vorbei da der Panzer z.B. in Südafrika und anderen Ländern noch genutzt wird. Der Centurion wurde vielfach Kampfwert gesteigert bzw. umgebaut. Häufig trug der Panzer dann auch einen anderen Namen z.B. Scho`t (Israel) oder Stridsvagn 81 und 101 (Schweden). Eine große Rolle spielte der Centurion u.a im Jom-Kippur Krieg.

Schwerer Panzer Tiger 2 (Deutschland 1943-1945)

Im 2. Weltkrieg fertigte Henschel ca. 487 der sogenannten Königstiger (die ersten 50 Exemplare trugen einen Turm von Porsche). Der Panzer galt als stärkster schwerer Panzer seiner Zeit da seine Frontpanzerung als nicht durchschlagbar galt und er selbst Ziele in 3000 Metern zerstören konnte. Er unterschied sich im Design sehr vom Tiger 1 und baute auf die Erfahrungen (z.B. gewinkelte Panzerung) des Panthers auf. Bekanntester Kommandant war Kurt Knispel welcher bei WoT auch mit einer Medaille geehrt ist.

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